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An diesem Wochenende fand auf der Mostmesse in St. Paul in Kärnten die Verleihung der Preise der diesjährigen Alpe Adria Verkostung statt. Zwei Hersteller des Apfelsaftes mit dem Südtiroler Qualitätszeichen haben an dem bekannten Wettbewerb teilgenommen und waren überaus erfolgreich. Die Fam. Pircher vom Mooshof in Leifers hat mit dem sortenreinen Saft aus Kanzi-Äpfeln Gold und dem sortenreinen Saft aus Pink Äpfeln Silber erhalten. Der Kandlwaalhof der Fam. Luggin in Laas konnte mit dem Apfelsaft Weirouge Bronze erzielen. „Der internationale Qualitätsvergleich ist für uns sehr wichtig, vor allem auch weil in Kärnten eine längere Tradition in der Apfelsaftherstellung herrscht und wir uns bei diesem Wettbewerb mit drei anderen Ländern messen können. Und wie wir sehen, brauchen wir den Qualitätsvergleich nicht zu scheuen. Das Ergebnis ist ein Beweis, dass strenge Qualitätskriterien zum Erfolg führen. Außerdem spornen diese Auszeichnungen uns ungemein an, unsere Produkte noch weiter zu verbessern“, sind sich die beiden Gewinner Stefan Pircher vom Mooshof und Karl Luggin vom Kandlwaalhof einig.

Qualität zahlt sich aus
Die besonders schmackhaften und knackigen, aromatischen Apfelsorten Südtirols aus integriertem oder biologischem Anbau, die Verwendung reifer, gesunder Äpfel, das besonders schonende Abpressen sind die besten Voraussetzungen für besten Apfelsaft. Dem Apfelsaft mit Südtiroler Qualitätszeichen werden kein Zucker, keine Konservierungsstoffe und keine Farb- und Aromastoffe zugeführt. Außerdem ist eine Rückverdünnung verboten. Werden all diese Kriterien eingehalten, darf der Apfelsaft das Südtiroler Qualitätszeichen tragen. Das Qualitätszeichen garantiert somit die ausschließliche Verwendung von Südtiroler Äpfeln, die Pressung und Abfüllung ausschließlich in Südtirol sowie die Einhaltung der strengen Qualitätskontrollen, welche von der EOS der Handelskammer Bozen koordiniert werden.

Auszeichnung ist Beleg für Güte
Der Kärntner Verein „Mostbarkeiten“ führt seit Langem Produktverkostungen für die bäuerlichen Obstproduzenten durch. In den vergangenen Jahren kamen vermehrt Produktproben aus dem angrenzenden süddeutschen Raum, aus dem benachbarten Slowenien und aus dem italienischen Friaul und Südtirol, um eine Standortbestimmung zu erfahren. Es hat sich daraus die internationale Alpe-Adria-Verkostung für Fruchtweine (Moste), Fruchtsäfte, Essige, Fruchtbrände und Liköre entwickelt. Knapp 200 Betriebe mit mehr als 700 Produkten aus 4 Ländern beteiligten sich heuer daran. Jährlich können die besten Produkte, die den Titel Alpe Adria-Sieger erhalten, dann im Mai im Rahmen der Mostmesse verkostet werden.


im Bild: die steirische Mostkönigin mit Stefan Pircher bei der Preisverleihung in Kärnten, es fehlt Karl Luggin vom Kandlwaalhof