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Die Exportorganisation Südtirol (EOS) der Handelskammer Bozen unterstützt die Hersteller des Apfelsaftes mit dem Qualitätszeichen Südtirol bei der Organisation von Verkaufsförderaktionen. Bislang wurden ca. 110 der insgesamt 141 für heuer geplanten Verkostungstage durchgeführt. Die Betriebe Soini Quinto & Figli, Mooshof, Weissenhof und Kandlwaalhof führen die Verkostungstage in den Märkten ihrer Handelspartner in Norditalien durch. „Das Qualitätszeichen ist in diesem Zusammenhang positiv zu bewerten. Denn den Namen Südtirol verbinden viele Verbraucher, gerade im norditalienischen Raum, mit Begriffen wie Urlaub, Sonne, Sommerfrische oder intakter Natur, was die Kaufentscheidung zu Gunsten unseres Apfelsaftes steigert“, erklärt Jörg Kerschbaumer vom Weissenhof. Dies mag ein Grund sein, weshalb der Apfelsaft aus Südtirol besonders in Italien immer beliebter wird.

Persönlicher Kontakt und Verkostung wichtig
Dennoch muss während der Verkostungsaktionen weitergehende Aufklärungsarbeit rund um das Zeichen geleistet werden. „Das Qualitätszeichen ist eine Marke die gut funktioniert, aber dafür muss man etwas tun. Es hat schon viele Marken gegeben, die eine Zeit lang „in“ waren und dann verschwunden sind. Dass die Leute großen Wert auf die Südtiroler Herkunft des Saftes legen, ist erfreulich. Wollen wir unsere Kunden langfristig binden, müssen wir ihnen glaubhaft vermitteln, dass das Zeichen „Qualität Südtirol“ genauso für ein besonderes Qualitätsversprechen steht. Das geht am Besten, wenn man mit den Leuten persönlich redet und ihnen die Vorzüge unseres Saftes erläutert“, sagt Carlo Soini von Soini Quinto & Figli und ergänzt: „Außerdem ist es notwendig auf die positiven Auswirkungen hinzuweisen, die ein regelmäßiger Genuss von naturtrübem Apfelsaft auf die Gesundheit haben kann. Ferner bietet es sich an, auf die verschiedenen Verkostungsmöglichkeiten des Apfelsaftes, z.B. als Heißgetränk, aufmerksam zu machen, die im italienischen Raum bislang weitgehend unbekannt sind.“ Die Verkostungsstände werden von gezielt geschulten Hostessen betreut, welche die potentiellen Konsumenten über die besonderen Eigenschaften des Apfelsaftes mit dem Südtiroler Qualitätszeichen aufklären.

Qualität konstant verbessert
Dank der Qualitätsbemühungen der Südtiroler Apfelsaftproduzenten und der Investition in moderne Saftpressen konnte die Qualität des Südtiroler Apfelsaftes in den vergangenen 5 bis 6 Jahren stetig gesteigert werden. Zu den Grundvoraussetzungen für die Verwendung des Qualitätszeichens gehört die Einhaltung der strengen Qualitätskriterien, die das Pflichtenheft vorschreibt. Demnach muss Südtiroler Apfelsaft vollkommen naturbelassen sein und ausschließlich aus Südtiroler Äpfeln aus integriertem oder biologischem Anbau hergestellt werden. Ihm dürfen weder Zucker noch Konservierungsstoffe zugeführt werden und auf die Verwendung von Farb- und Aromastoffen muss verzichtet werden. Diese Vorgaben werden durch eine unabhängige Kontrollstelle regelmäßig kontrolliert.

Foto: Giuseppe Soini und Hostessen an einem der Verkostungsstände.
Quelle: Blickle, EOS. Dieses Bild darf nur im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung veröffentlicht werden.