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113 Imker haben an der Südtiroler Honigbewertung am letzten Wochenende in Naturns teilgenommen. Bei der Südtiroler Honigbewertung haben 61 von 113 eingereichten Südtiroler Honigen die Höchstnote (110 von 110 Punkten) erreicht und somit Gold bekommen. Weitere 32 Honige konnten ein Ergebnis von 100 oder mehr Punkten erzielen und fielen somit ebenfalls in die Kategorie „Gold“ für exzellente Qualität. Weiters gab es 12 Mal Silber und 5 Mal Bronze. Die Veranstaltung wurde vom Südtiroler Imkerbund in Zusammenarbeit mit der EOS der Handelskammer Bozen organisiert und bot neben der Bewertung ein informatives Rahmenprogramm, das besonders von Kindern und Jugendlichen gut angenommen wurde. Der Südtiroler Imkerbund hat einen Honigkoffer für Schulen vorgestellt, mit dessen Inhalt sich eine erlebnisreiche Schulstunde zum Thema Honig gestalten lässt. Einige Volksschulen in der Umgebung nutzten dies für einen Besuch der Honig-Infotage, für Betriebsbesichtigungen und stellten ihre Arbeiten im Bürgerhaus aus. Groß und Klein konnten auch einen Blick in die Südtiroler Imkerschule werfen. Eine Auswahl der Honige, die zur Teilnahme an der Bewertung eingereicht wurde, konnte auch von den Besuchern probiert werden. Als Highlight galt die feierliche Messe am Sonntag im Bürgerhaus in Naturns, der viele Imker und Besucher beiwohnten. Ein besonderer Dank gilt der Ortsgruppe der Imker Naturns, dem Obmann Josef Platzer und dem Bezirksobmann Engelbert Pohl für die gute Organisation der Informationstage rund um Honig und Biene.

Honigwettbewerb mit strengen Regeln
An der 8. Südtiroler Honigbewertung, die nur alle 4 Jahre abgehalten wird, konnten alle Südtiroler Imker teilnehmen. Die Mehrzahl der eingereichten Honige stammte von Imkern die das Qualitätszeichen verwenden. Das Qualitätszeichen Südtirol garantiert kontrollierte Qualität und die Herkunft aus Südtirol. Alle Honigsorten mit diesem Zeichen sind frei von Zusatzstoffen und reich an natürlichen Wirkstoffen. Jeder zur Teilnahme am Wettbewerb eingereichte Honig wurde im Bozner Labor für Lebensmittelanalysen chemisch, d. h. auf Wassergehalt, HMF-Wert bzw. Hydroxymethylfurfural-Gehalt (der 10 mg/kg nicht überschreiten darf) und elektrische Leitfähigkeit untersucht. An der Botanischen Universität in Innsbruck wurde die Pollenuntersuchung durchgeführt und schließlich hat eine 3-köpfige Kommission den Honig auf Sauberkeit, Geruch und Geschmack geprüft. Die Ergebnisse der Vorprüfung gehen zu 60% in die Endnote der Bewertung ein. Die restlichen 40% hingen von der Beurteilung durch die fachkundige Jury ab. Lediglich drei Honige wurden aufgrund zu hoher HMF-Werte bzw. Wasserwerte vom Wettbewerb ausgeschlossen. Die Jury bestand aus Anton Reitinger, dem österreichischer Imkermeister, Burgi Wahlmüller Öggl von der Universitätsklinik Innsbruck und Salvatore Barone, Amtstierarzt von Bozen.

Im Bild 1:
LR Hans Berger, Honigkönigin Susanne Zuber und Goldmedaillengewinner Alois Tumler
Im Bild 2:
die feierliche Messe am Sonntag im Bürgerhaus in Naturns

Bildquelle: EOS. Diese Bilder dürfen nur im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung veröffentlicht werden.