Nach der Reinigung des Stausees Mühlbach im Juni des Vorjahres - die Medien haben darüber berichtet - wird zurzeit die Spülung des Franzensfester Staussees vorgenommen. Zu Recht sind der Fischereiverband Südtirol, Umweltverbände, Einheimische und Touristen bestürzt über die schwarzgraue Brühe, die sich durch das Eisacktal und das Unterland wälzt und die Flora und Fauna im Fluss fast zur Gänze vernichtet.
Laut Presseaussendung des Landesamtes für Gewässerschutz ist dies die am meisten schonende Art die Sedimente des Stausees (ca. 65.000 bis 70.000 Kubikmeter) abzutransportieren.
Die Eisackwerk GmbH hat hingegen eine Lösung die gravierende Gewässerverschmutzung durch die Spülung des Stausees von Franzensfeste ein für alle Mal zu eliminieren. Durch den Bau des Eisackwerkes wird nämlich der Stausee Franzensfeste für die Energieerzeugung überflüssig und somit sind auch keine Stauseespülungen mehr notwendig. Damit wären die schwerwiegenden Umweltbelastungen, welche heute durch die Führung des Stausees Franzensfeste hervorgerufen werden, Vergangenheit.
Der Bau des Eisackwerkes bringt zudem drei wesentliche Vorteile. Stauseespülungen und Schwallbetriebe, welcher auch von Experten als „Klospülung“ bezeichnet wird, sind nicht mehr notwendig. Die Flora und Fauna des Flusses bleiben unbeeinträchtig. Das Staubecken wird zum Hochwasserschutz für Brixen, Bozen und Trient adaptiert. Dies ist notwendig, da in Anbetracht des Klimawandels häufiger mit Hochwassern zu rechnen ist. Die derzeitige Energieproduktion kann um das 2,5-fache erhöht werden.
Diese Fakten unterstreichen nochmals die positiven Lösungsansätze des Projekts Eisackwerk und die zwingende Notwendigkeit von Seiten der zuständigen Behörden eine rasche Entscheidung zu treffen.
Karl Dr. Pichler
Projektmanager Eisackwerk
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