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Viele Radfahrer warten schon ungeduldig darauf von Bozen nach Kollmann und weiter Richtung Brenner radeln zu können. In wenigen Wochen ist es soweit. Mitte Juli ist das Teilstück des Rad- und Gehweges von Atzwang bis Kollmann so gut wie fertig gestellt.

Bis auf eine kleine Ausnahme: Nach dem neuen Tunnel - von Bozen kommend - nach Atzwang, muss der Radfahrer für ca. 400 m auf die Staatsstrasse ausweichen. Dies und die letzten Arbeiten besprach kürzlich Albin Kofler, der Präsident der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern, mit den Vertretern der eco-center AG und dem Bauleiter Hans Pfeifer bei einem Lokalaugenschein.

„Im Frühjahr 2010 wird der Rad- und Gehweg von Bozen nach Kollmann zur Gänze befahrbar sein. Allerdings haben wir eine Lösung gefunden, damit der Radweg diesen Sommer benützt werden kann. Wir hoffen auf das Verständnis der Bevölkerung für die kleinen Unannehmlichkeiten. Die zeitliche Verzögerung ist durch die Verlegung von Abwasserrohren durch die eco-center AG und der Gasleitungen durch die Snam, aber auch durch die vielen Genehmigungen, Konzessionsgesuche und durch die vorgeschriebenen Ausschreibungen entstanden. Außerdem ist dieser Bereich besonders Steinschlag gefährdet und deshalb bedarf es einer besonderen Absicherung der Staatsstraße“, sagt Bezirkspräsident Albin Kofler.

Von Kollmann bis zum Gasthof Törggele ist der Radweg ab 15. Juli 2009 vollständig fertig gestellt. Dort steht einer gemütlichen Radfahrt oder einem Spaziergang nichts im Wege. Im Bereich des neuen Tunnels hat es jedoch einige Probleme gegeben. Der Grund liegt vor allem darin, dass die eco-center AG Mitte 2007 beschlossen hat, eine neue Abwasserleitung für das Hochplateau Kastelruth und Seis zu verlegen, um die Abwässer von Kastelruth nach Bozen zu führen. Die Abwasserrohre wurden unter dem Radweg verlegt. So hat man sich Bauarbeiten im Nachhinein und natürlich auch Kosten erspart; wenn auch die Fertigstellung des Rad- und Gehweges leider etwas verzögert wurde“, so Konrad Ausserer, der Präsident der eco-center AG. Bislang hat die eco-center AG 8 km des Gesamtprojekts fertig gestellt. Die Arbeiten auf den letzten 3 km und an der Brücke über den Eisack bei Rotwand werden bis Frühling 2010 abgeschlossen. Somit hatten Sicherheit und Effizienz bei den umzusetzenden Bauarbeiten Vorrang. Nichtsdestotrotz kann man sich nun im unteren Eisacktal auf einen naturnahen Rad- und Spazierweg freuen, der Bozen und Brixen verbindet.


Im Bild v.l.n.r.
Dr. Ing. Hans Pfeifer (Bauleiter und Projektant), Ing. Bruno Eisenstecken (Technischer Direktor eco-center AG), Ing. Lorenzo Agosti (Technisches Büro eco-center AG), Albin Kofler (Präsident der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern) und Konrad Ausserer (Präsident eco-center AG) beim Lokalaugenschein im Eisacktal