Brot ist nicht gleich Brot. Das zeigte einmal mehr der heurige Brot- und Strudelmarkt. Mit dem Einzug der Bäcker und Konditoren in den Brixner Dom und einer feierlichen Erntedankmesse ging am Sonntag das jährlich größte Event der Bäckerzunft in Südtirol langsam dem Ende zu. Zum achten Mal war der Domplatz in Brixen drei Tage lang Bühne für die Brot- und Backwaren mit Südtiroler Qualitätszeichen. Das vielfältige Angebot der Südtiroler Bäcker und Konditoren lockten mehr Besucher denn je in die Brixner Altstadt. Es dürften wohl über 20.000 Menschen gewesen sein. Vor allem der Freitag war heuer sehr gut besucht. Die Besucher waren bunt gemischt: Einheimische und Gäste aus Nah und Fern vor allem aus Italien, England und Frankreich. Viele von den Marktbesuchern besuchten auch das Südtiroler Speckfest in St. Magdalena, das zeitgleich in Villnöß stattfand.
21 Stände präsentierten die 11 Brotsorten mit dem Südtiroler Qualitätszeichen und rundum gab es viel Wissenswertes zum Südtiroler Qualitätsbrot. Welche Zutaten es dazu braucht veranschaulichte das Unternehmen Rieper und wie die Qualitätsbackwaren entstehen, das gab es auf dem historischen Parcours und bei den Backvorführungen zu sehen. Und vor allem die Kinderbackstube stellte sich als Renner bei den Kleinen heraus. Am Freitag haben viele Schulklassen die Führungen über die Zunft der Bäcker und Müller in Anspruch genommen. „Ein guter Umsatz war nicht unser einziges Ziel. Für uns sind auch die Nähe und der Austausch mit den Kunden und Mitbewerbern wichtig. Hier sieht der Konsument hinter die Kulissen der lokalen Brotbackkunst und hat die Möglichkeit alle Sorten zu verkosten. Einmal mehr hat sich dieser Markt als kulinarische und kommunikative Plattform bewährt,“ so der Grundtenor der Bäcker und Konditoren, welche am Brot- und Strudelmarkt teilgenommen haben.
Bilder: Impressionen des Brot- und Strudelmarktes 2010
Quelle: EOS. Diese Bilder dürfen nur im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung veröffentlicht werden.