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Apfel-Schulprojekt startet mit über 9.000 Schülern

In diesen Tagen ist das neue Schulprojekt „Südtiroler Apfel“ angelaufen. 170 Schulen und somit an die 9.000 Schüler der Grund- und Mittelschulen nehmen landesweit an dem Projekt teil. Im Rahmen des Projekts, das bis April dauert, besuchen Obstbauern die Schulen, führen einen Apfelfilm vor und informieren über den Südtiroler Qualitätsapfel. Auch sind die Schüler zu einer Apfelverkostung eingeladen und können so die verschiedenen Apfelsorten geschmacklich kennen lernen. Je nach Altersstufe wird den Schülern eine Aufgabe zugeteilt: Erstellen von Gedichten, Zeichnungen, Rätseln, Plakaten und Prospekten. Die Arbeiten werden an die Handelskammer geschickt, wo sie von einer Kommission ausgewertet werden. Den Abschluss des Wettbewerbs bildet das 3. Fest des „Südtiroler Apfels“ am 5. und 6. Mai 2007 in Schlanders. Dort werden die besten Arbeiten im Rahmen des Festaktes prämiert. Das Schulprojekt ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Südtiroler Apfelkonsortium und dem Pädagogischen Institut. Die Handelskammer Bozen ist Schirmherrin und Koordinatorin der Aktion.

Kunden von morgen sensibilisieren

„Ziel des Projekts ist es einerseits die Schüler auf den gesundheitlichen Aspekt des Südtiroler Apfels als gesunden Snack für die Pause hinzuweisen. Andererseits sollen die jungen Südtiroler einen Bezug und eine Bindung zu unserem landwirtschaftlichen Hauptprodukt, dem Apfel, bekommen. Bei dieser erzieherischen Maßnahme sind die Lehrer wichtige und wertvolle Kooperationspartner,“ ist Paul Zandanel vom Bereich Absatzförderung und Messen der Handelskammer Bozen überzeugt. Den Lehrern wird unterstützend eine Arbeitsmappe zur Verfügung gestellt. Die bereitgestellten Unterrichtsmaterialien erfüllen einen pädagogischen Zweck: Die Kinder erweitern ihren Wortschatz, achten auf ihren Geschmackssinn und können Geschmacksrichtungen verschiedenen Begriffen zuordnen, lernen Vorgänge genau zu beobachten und zu beschreiben. Sie stellen Vergleiche an und trainieren das Erkennen logischer Abläufe und vieles andere mehr.

Qualitätsbewusstsein schaffen

In erster Linie ist der Apfel ein gesunder Snack für zwischendurch. Er ist leicht zu transportieren und vielseitig verwendbar und kann als flüssige oder feste Nahrung konsumiert werden. Außerdem hinterlässt er keinen Müll, denn er ist zu 100% biologisch abbaubar. Kaum ein anderes Produkt bietet eine derartige Vielfalt an lebensnotwendigen Vitaminen. Darüber hinaus prägt der „Südtiroler Apfel“ mit seinen Anbauflächen das Landschaftsbild der Region wesentlich. Der Obstanbau folgt einer jahrhundertealten Tradition. Als Südtiroler Qualitätsprodukt steht der Apfel heute für integrierten Anbau, d.h. naturnahe Anbaumethoden und umweltschonende Schädlingsbekämpfung. Dafür trägt er das Qualitätssiegel g.g.A. Diese europäische Ursprungsbezeichnung steht für geschützte geografische Angaben und ist ein Garant für Ursprung und Qualität des Südtiroler Apfels. Die Kinder sollen erfahren, welcher Arbeitsaufwand hinter dem Obstanbau steckt und Beispiele für einen gewissenhaften Umgang mit der eigenen Umwelt kennen lernen. Der Unterricht über Bedeutung und Tradition des Obstanbaus stärkt die Identität der Kinder mit ihrer Heimatregion.

im Bild: Kinder mit dem Südtiroler Apfel g.g.A.