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Die Nationale Vereinigung der Grappa- und Brändeverkoster ANAG lädt heuer zum 2. internationalen Wettbewerb für Grappa und Brände „Acquaviti d’Oro“. Bereits bei seiner ersten Auflage war dieser Wettbewerb mit 208 teilnehmenden Produkten der größte seiner Art in Italien. Der besonders hohe Wert einer Auszeichnung bei dem Wettbewerb ergibt sich aus den strengen Bewertungskriterien. Maximal 30% der teilnehmenden Grappe und Brände erhalten eine Auszeichnung. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Destillate allein nach ihrer Qualität zu bewerten. Damit sich Qualität durchsetzt, werden die Proben der Produkte von mindestens 7 erfahrenen Verkostern der ANAG in streng anonymer Form selektiv verkostet. Der Lohn für die Siegerprodukte geht weit über die gewonnenen Medaillen hinaus. Die internationale Organisation für Rebe und Wein (OIV), die Schirmherrin des Wettbewerbs wird die besten Produkte gemäß ihrer Bestimmungen gebührend hervorheben. Das bedeutet für die Sieger ein umfassendes Marketing mit Verkostungskursen, Pressekonferenzen, Ausstellungen, Katalogen, Beiträgen in Fachblättern und Hinweise auf der Website der ANAG, www.anag.it. Die Einschreibung zum Wettbewerb kann noch bis 30. März bei der ANAG erfolgen.

Teilnahmebedingungen
Grappa und Brände aus 16 verschiedenen Kategorien, wie z.B. junge Grappe, im Holzfass gereifte Grappa oder junger Obstbrand, können am Wettbewerb teilnehmen. Nur Destillate, die keine Geschmacksverstärker enthalten werden zugelassen. Ferner müssen sie den geltenden Gesetzen entsprechen und zum Konsum freigegeben sein. Grappa die einer Serie zugeordnet sind, die bereits beim vergangenen „Acquaviti d’Oro“ teilgenommen haben, sind ebenfalls vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Qualität, damit kennt man sich in Südtirol aus
Seit Jahren setzt sich die Südtiroler Grappavereinigung für die Steigerung der Qualität und die optimale Information der Konsumenten ein. In Südtirol wird seit 1990 Grappa mit dem Südtiroler Qualitätszeichen hergestellt. Dieses Siegel bedeutet, dass die Grappa aus ausgesuchten Südtiroler Trestern stammt, frei von Zusätzen und Veredelungsstoffen ist und die Herstellung streng kontrolliert wird. Sicherlich ist das auch ein Grund dafür, dass im letzten Jahr zahlreiche Medaillen an Südtiroler Hersteller gingen. So erhielt die Brennerei Roner einmal Gold, einmal Silber und einmal Bronze, die Brennerei Klotz Walter einmal Gold, die Brennerei Siegfried Stocker einmal Silber und zweimal Bronze, die Brennerei Alois Unterthurner einmal Silber und einmal Bronze, der Gasthof Florian einmal Silber sowie die Brennereien Günther Tappeiner und Alfons Walcher jeweils einmal Bronze. „Qualität hat für uns Südtiroler Hersteller immer höchste Priorität. Ich denke, dass unser Ergebnis beim Wettbewerb „Acquaviti d’Oro“ aus dem letzten Jahr dies untermauert hat. Außerdem hat es uns auf unserem Weg bestärkt. Wir sind zuversichtlich, dass unser Südtiroler Grappa auch diesmal wieder unter den qualitativ besten Grappa vertreten sein wird“, meint Günther Roner, Chef des Organisationskomitees und Vorsitzender der ANAG-Südtirol.

im Bild: Vorbereitung der Kostproben beim Wettbewerb 2006