Vor wenigen Tagen noch sah man in den nationalen Nachrichtensendungen brennende Müllberge in den Straßen Neapels. Da wird sich manch einer gedacht haben, dass es eigentlich gar nicht so verkehrt ist sich seines Mülls auf diese Art zu entledigen. Schließlich wird der meiste Abfall auch nur verbrannt. Doch weit gefehlt, unterschiedliche Abfälle müssen auch auf unterschiedliche Weise bearbeitet und entsorgt werden. Die Landesgesetzgebung über die Bewirtschaftung der Abfälle in Südtirol enthält detaillierte Vorschriften über den Umgang mit verschiedenen Abfällen wie Papier, Glas, Bioabfall, Metall, Kunststoff, Bauschutt usw. Dadurch ist sie sehr komplex und für Laien mitunter schwer verständlich. Um Licht ins Dunkel der Abfallentsorgung zu bringen, hat die Vereinigung EcoEducation der Firmengruppe Santini aus Bozen mit Unterstützung des Amtes für Abfallwirtschaft der Autonomen Provinz Bozen sowie privater Sponsoren das Handbuch zur „Landesgesetzgebung über die Bewirtschaftung der Abfälle in Südtirol“ 2007 herausgegeben. Das Handbuch wurde heute am Sitz der Firmengruppe Santini vorgestellt. Es erklärt auf einfache Weise wie mit den verschiedenen Abfällen umzugehen ist und welche Vorschriften dabei zu beachten sind. Ein Blick ins Handbuch und es ist klar, dass einen der Griff zum Streichholz teuer zu stehen kommt. Wer Abfall verbrennt muss mit Strafen von bis zu 5.000 Euro rechnen.
Neues Handbuch ist wertvolle Hilfe für Betriebe
Das Handbuch soll den Unternehmen und Behörden bei der Organisation einer umweltfreundlichen Abfallentsorgung helfen. Es gibt einen Überblick über die geltenden Gesetze in Südtirol und damit über die Pflichten im Umgang mit Abfall und zu erwartende Strafen bei Zuwiderhandlung. Für Betriebe sind die praktischen Anleitungen zur Führung des Abfallregisters oder zum Ausfüllen der Abfallbegleitscheine und der jährlichen Abfallerklärung M.U.D. eine gute Hilfe. Das Handbuch erklärt die Bestimmungen für eine zeitweilige Lagerung, die Sammlung und den Transport von Abfällen. Außerdem gibt es Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Abfallbewirtschaftung. Im Anhang des Handbuchs findet man zusätzlich viele nützliche Adressen von Institutionen und Unternehmen, die über das Thema Abfall Informieren oder Dienstleistungen in diesem Bereich anbieten. Interessierte können das Handbuch bei der Firmengruppe Santini unter der grünen Nummer 800 726 116 bestellen.
Aufklärung über richtige Abfallentsorgung ist wichtig
Es ist das Ziel der Landesgesetzgebung für Südtirol einen außergewöhnlichen Umweltstandard zu erreichen. Dabei setzt man auf eine verantwortungsbewusste und motivierte Teilnahme der Produzenten, Unternehmer und Konsumenten. Ein wichtiges Mittel, um zu verhindern, dass ungewollte Gesetzesübertretungen Sanktionen für Betriebe nach sich ziehen, ist Aufklärung. „Die Gruppe Santini möchte in dieser besonderen Phase gesetzgeberischer Innovation eine größtmögliche Verbreitung der Informationen garantieren. Denn wir sehen die Aufklärung der Kunden über die Bestimmungen des Abfallrechts als eine neue und bedeutende Serviceleistung im Bereich Umweltdienste und Recycling“, so Mauro Santini, Geschäftsführer der Firmengruppe Santini.
Experte für Umweltdienste
Die Santini-Gruppe ist seit mehr als einem halben Jahrhundert im Bereich Umweltdienste bzw. Abfallentsorgung und -wiederverwertung tätig. Abfall jeglicher Art wird gesammelt, sortiert und an Wiederverwertungsbetriebe weitergeleitet. Zur Angebotspalette des Unternehmens gehört weiters ein Container Service, Umweltschutzberatung sowie die Verschrottung von Pkws. Das Unternehmen, das sowohl in Italien wie auch im Ausland erfolgreich agiert, beschäftigt in 3 Betriebsstätten 90 Mitarbeiter. Die Santini-Gruppe verfügt über 30 Kraftfahrzeuge zur Sammlung der Abfälle, 3 Fässer zur Sammlung von flüssigem Abfall, 1.500 Container, verschiedene Geräte und Maschinen für Industrieabbrüche sowie moderne Anlagen zur Abfallsortierung und -wiederaufbereitung.
Die Unternehmensgruppe ist im Besitz verschiedener Qualitätszertifizierungen und arbeitet mit ausgewählten Kooperationspartnern zusammen. Mit der Vereinigung EcoEducation sowie der Tochtergesellschaft GestioneAmbiente hat sich die Firmengruppe der Aus- und Weiterbildung in Sachen Umweltschutz sowie der Umweltberatung verschrieben.
Im Bild v.l.n.r.: Dr. Rainer Steger (Vizedirektor der Raiffeisenkasse Bozen), Dr. Alexander Benvenutti (Leiter Rechtsabteilung Landesverband der Handwerker), Geom. Alberto Tosi (Mitarbeiter Amt für Abfallwirtschaft und Autor des Handbuchs), Ivo Puntscher (Mitarbeiter Amt für Abfallwirtschaft und Autor des Handbuchs), Dr. Walther Huber (Ressortdirektor Ressort für Raumordnung, Umwelt und Energie der Autonomen Provinz Bozen) und Mauro Santini (Firmengruppe Santini)