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Wichtiges Teilstück des Radweges Atzwang- Kollmann seiner Bestimmung übergeben

Heute wurde in Beisein von Landeshauptmann Luis Durnwalder und dem Präsident der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern Albin Kofler das Teilstück des Rad- und Gehweges vom Gasthof Törggele nördlich von Atzwang bis Kollmann feierlich seiner Bestimmung übergeben.

„Mit der Fertigstellung dieses Abschnitts ist der durchgehende Radweg von Bozen zum Brenner fast vollständig realisiert. Radfahrer können nun von Bozen bis nach Kollmann und weiter radeln. Lediglich auf einer Strecke von 400 m muss auf die Staatsstrasse ausgewichen werden. Im März 2010 wir alles zur Gänze fertig sein“, freut sich der Bezirkspräsident. Bei der kleinen Feier waren auch die Vertreter der betroffenen Gemeinden sowie Bauleiter Hans Pfeifer anwesend. Bei der Ansprache dankte Bezirkspräsident Albin Kofler dem Landeshauptmann für die finanzielle Unterstützung und Valter Molon, dem Direktor des Amtes für den Straßendienst Salten-Schlern, sowie Bruno Fait, dem Koordinator für den Straßenbeschilderungsdienst, für deren tatkräftige Unterstützung. Nicht zuletzt ging auch ein Dankeschön an die Eco-center AG, welche die notwendig gewordene Verlegung von Abwasserrohren unter dem Radweg schnellstmöglich umsetzten. Ursprünglich war die Öffnung des Radweges erst zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen. Albin Kofler hatte jedoch auf eine schnellere Fertigstellung gedrängt, da die Route für den Radtourismus in der Region sehr bedeutend ist. „Dies ist uns dank des flexiblen Einsatzes aller Beteiligten gut gelungen“, lobte Kofler die gute Zusammenarbeit.

Im Sommer Radweg vom Gasthof Törggele bis Kollmann offen
Vor 2 Monaten wurde der Radkunstweg von Bozen nach Blumau feierlich eröffnet. Nun ist der Rad- und Gehweg von Blumau bis Kollmann – der ca. 10 km lang ist - für Radfahrer und Spaziergänger benutzbar. Bis auf ein ca. 400 m langes Teilstück: Nach dem neuen Tunnel Nord - von Bozen kommend - nach Atzwang, muss der Radfahrer auf die Staatsstrasse SS 12 ausweichen. Gänzlich fertig ist das Teilstück vom Gasthof Törggele nördlich von Atzwang bis Kollmann. Von der Radstation Bios in Atzwang bis zu Gasthof Törggele müssen ab Herbst noch einige Arbeiten durchgeführt werden. Für die Sommermonate wurden die Arbeiten eingestellt. Von November bis März – also in der Radfahrernebensaison – wird dieser Abschnitt jedoch nochmals wegen Bauarbeiten gesperrt.

Sicherheit und Effizienz gehen vor
Im Bereich Blumau bis Atzwang mussten über 6 km aufwendige Sicherungsarbeiten an den Felshängen durchgeführt werden. Im Abschnitt vom Gasthof Törggele bis Kollmann war ein aufwendiger Handbrückenbau sowie der Bau einer neuen Brücke vor Kollmann über den Eisack notwendig. Auch wurden Abwasserrohre durch die eco-center AG und eine Gasleitung durch die SNAM verlegt. Das Projekt einer neuen Abwasserleitung für das Hochplateau Kastelruth und Seis, welche die Abwässer von Kastelruth nach Bozen leitet, wurde kürzlich erstellt und noch schnell vor Fertigstellung umgesetzt. Die Rohre wurden unter dem Radweg verlegt. Außerordentliche Schwierigkeiten gab es auch aufgrund der Verlegung der Hochdruckleitungen der SNAM, welche auf der gesamten Strecke verlegt werden mussten.

Ideale Anbindung für südtirolweite Radnebenstrecken
Im Frühjahr 2010 sind alle Arbeiten gänzlich abgeschlossen. Dann ist der untere Abschnitt der Eisacktal-Radroute, welche als landschaftlich sehr attraktiv gilt, fertig. Der Radweg erfordert keine besondere Kondition und ist für Familien genauso geeignet wie für Freizeitsportler der gemütlicheren Klasse. Der Rad- und Gehweg ist gut beschildert und öffnet für Radfahrer mit guter Kondition viele Möglichkeiten: Man kommt von Bozen aus zu den verschiedenen Seitentälern des Eisacktals, auf den Brenner sowie auf die Radnebenstrecken ins Pustertal und weiter ins Drautal. Und umgekehrt kann der sportliche Pustertaler per Rad über Bozen ins Vinschgau oder nach Rovereto gelangen.

Im Bild: Landeshauptmann Luis Durnwalder (Bildmitte) und Albin Kofler, Präsident der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern (vorne, 2. von rechts), mit den Bürgermeistern der entlang des Radwegs liegenden Gemeinden und weiteren Radlfreunden.