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Südtiroler Brotkultur wird in Brixen lebendig

Zum 8. Mal findet in Brixen vom 1. bis 3. Oktober der Südtiroler Brot- und Strudelmarkt statt. Dann duftet es am Domplatz wieder nach typischen Südtiroler Brotsorten. Schüttelbrot, Pusterer Breatln, Vinschger Paarln, Südtiroler Apfelstrudel und viele andere Sorten, welche das Zeichen „Qualität Südtirol“ tragen, können dort verkostet und genossen werden. Organisiert wird der jährliche Treffpunkt der Südtiroler Bäckerzunft von der EOS – Export Organisation Südtirol der Handelskammer Bozen. Neben der typischen heimischen Brotvielfalt können auf dem Markt auch diverse Spezialitäten aus den verschiedenen Südtiroler Tälern genossen werden. Alte Rezepturen, die nicht oft zu haben sind: Pustertaler Mohnkrapfen, Schwarzbrotknödel, Lüsener Hefekrapfen, Schwarzplentener Ribla, Sterzinger Kirchtagskrapfen, Tirtlan usw. sind Sinnbild für einen kulinarischen Streifzug durch Südtirols Bauernküche. Das detaillierte Programm gibt es unter www.brotmarkt.it.

An 21 Marktständen präsentieren sich Südtirols Bäckereien und Konditoreien, welche Produkte mit dem Südtiroler Qualitätszeichen herstellen. Sie stammen aus allen Teilen Südtirols von Freienfeld bis Laatsch, von Antholz bis Eppan. Und sie alle warten mit ihren hauseigenen, lokal typischen Spezialitäten auf. Neben den bekannten Fladenbroten Schüttelbrot, Pusterer Breatl, Vorschlag und Vinschger Paarl, tragen auch Früchtebrot, Weißer Weggen, verschiedene Roggenbrote, sowie Zelten und Südtiroler Apfelstrudel das Qualitätszeichen. Das Zeichen garantiert die Herstellung aus natürlichen Rohstoffen, den Verzicht auf Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker. Strenge Kontrollen sorgen für die Einhaltung der Vorgaben. „Brot mit dem Qualitätszeichen „Südtirol“ ist von einer großen Vielfalt gekennzeichnet. Der Brot- und Strudelmarkt bietet Südtirolern und Gästen die Möglichkeit, sich ein komplettes Bild von unserer sortenreichen Qualitätsbrotware zu machen,“ so Landesrat Thomas Widmann, der für die Südtiroler Qualitätsprodukte zuständig ist.

Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgt für Spaß und Stimmung. Es gibt unter anderem eine Kinderbackstube, wo die Kleinen selbst Brot backen können, Backvorführungen der Landesberufsschule für das Gast- und Nahrungsmittelgewerbe „Emma Hellenstainer“. Der historische Parcours unter dem Motto „Vom Korn zum Brot“ zeigt in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Volkskundemuseum Dietenheim alte Traditionen Südtirols. Führungen für Schulklassen zum Thema „Zunft der Bäcker und Müller“ werden in Zusammenarbeit mit dem Diözesanmuseum Hofburg Brixen angeboten. Am Freitag, 1. und Samstag, 2. Oktober, ist der Markt von 9.30 bis 18.30 Uhr geöffnet. Am Sonntag öffnen die Stände nach der Erntedankmesse im Dom und zwar um 10.30 Uhr und halten bis 18 Uhr geöffnet. Zuvor findet um 9.45 Uhr ein feierlicher Einzug der Bäcker und Konditoren in den Brixner Dom statt, wo dann um 10 Uhr die Erntedankmesse zelebriert wird.

Begleitet wird der Brot- und Strudelmarkt von echter Volksmusik u.a. spielen die Stoanheber, die Regglberger, die Mellauner, die Böhmische von Albeins und Natz, die Latzfonser Tanzlmusig u. a. Die Lajener Schuhplattler und die Volkstanzgruppe Lajen und Lüsen werden ihre Künste zum Besten geben. Kutschenfahrten sorgen für eine gemütliche Besichtigung der Brixner Altstadt. Zur gleichen Zeit findet vom 1. bis 3. Oktober in St. Magdalena in Villnöss das Südtiroler Speckfest statt, erstmals 3 Tage lang. Die beiden Feste sind mittels öffentlicher Verkehrsmittel gut erreichbar. Vom Autobahnhof in Brixen fährt ab 8.25 Uhr, 9.25 Uhr usw. jede Stunde ein Linienbus bis 19.25 Uhr nach St. Magdalena und wieder zurück (jede volle Stunde ab 10 bis 20 Uhr).

Bilder:
Impressionen vom Brot- und Strudelmarkt 2009
Sujet Südtiroler Brot- und Strudelmarkt

Quelle: EOS. Diese Bilder dürfen nur im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung veröffentlicht werden.