Die Projektanten des Wasserkraftprojekts „Eisackwerk“ sind überzeugt, dass eine Umsetzung des Projekts der Bevölkerung nicht nur des Eisack- und Wipptals, sondern für alle Bürger in Südtirol ein Mehr an Umwelt, an Zivilschutz und an Energie bringen würde. Nun ist das Projekt „Eisackwerk“ auf der Messe Klimaenergy 2008 vom 8. bis 10. Oktober in Bozen am Stand D 22/20 präsent. Fachleute und Interessierte sind eingeladen sich von der Sinnhaftigkeit und den Vorteilen des Projekts zu überzeugen. Denn die Umweltbilanz des Projekts ist mehr als positiv. Der Eisack wird mehr Restwasser haben, es wird keinen Schwallbetrieb und keine Stauseespülung mehr geben und die CO2-Emissionen werden um ca. 210.000 Tonnen reduziert. Die Energieproduktion kann im Vergleich zum heutigen Werk um das 2,5-fache erhöht werden. Außerdem ist es möglich, für die Stadt Brixen mit geringem Aufwand einen effizienten Hochwasserschutz zu errichten. Und nicht zuletzt kann der Stausee Franzensfeste in Zukunft als Freizeitanlage genutzt werden. Anlässlich der Klimaenergy 2008 gibt es auch einen Expertenvortrag über das überaus aktuelle Thema „Wasserkraft, Wettbewerb und Umwelt: Rechtliche Aspekte“ von Dr. Anton von Walther und Dr. Franco Mellaia. Anschließend wird das Projekt „Eisackwerk“ vorgestellt. Beides findet am Freitag, dem 10. Oktober um 16 Uhr im Forum der Klimaenergy in der Messe Bozen statt. Infos: www.eisackwerk.it.