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Libuss lobt Südtirol Pass

Vor gut 2 Monaten wurde der Südtirol Pass und das neue Tarifsystem eingeführt. Nach dieser Einführungsphase meldet sich nun Libuss, das Konsortium der Linienkonzessionsinhaber in Südtirol, zu Wort. Libuss ist – neben der SAD – der zweitgrößte Partner für die Südtiroler Landesregierung bei der Umsetzung des öffentlichen Nahverkehrs. An Libuss sind 20 Unternehmen angeschlossen, welche mit 250 Bussen und ca. 350 Mitarbeitern einen großen Teil des öffentlichen Verkehrs in Südtirol abdecken. Das Konsortium gibt es seit 40 Jahren; heute bewältigt es pro Jahr an die 11 Mio. Linienkilometer. „Libuss hat bis dato sehr gute Erfahrungen mit dem Südtirol Pass gemacht. Das neue System mit dem einheitlichen Fahrschein liefert uns bessere Daten über die Nutzung des Angebots. Wir haben genaue Anhaltspunkte zum Fahrgastaufkommen auf den einzelnen Linien und zu den unterschiedlichen Uhrzeiten und können so Verkehrsflüsse besser analysieren. Nächstens wird Libuss in Abstimmung mit dem Amt für Mobilität eine Ausschreibung für ca. 40 neue Linienbusse starten. Neben der bereits erfolgten Angebotssteigerung im Bereich der Takte und Verbindungen für den Fahrgast, wird damit auch der zurzeit zum Teil veraltete Fuhrpark stark verbessert. „Das heißt unsere Flotte wird dann zu den neuesten und modernsten in Europa gehören. Auch die technische Umsetzung für den Südtirol Pass in den Bussen hat sehr gut funktioniert,“ lobt Kuno Pizzinini, der Präsident des Konsortiums, die Neuerungen.

Fahrkomfort bedeutet auch höhere Kosten

Pizzinini hat sich letzthin mit dem Vorstand zur Lagebesprechung getroffen. Beim Resümee waren sich alle einig: In den letzten Jahren hat sich im öffentlichen Nahverkehr sehr viel getan. Die Fahrzeiten der diversen Verkehrsmittel wurden gut aufeinander abgestimmt und der Buskomfort hat sich in der Vergangenheit stark verbessert und wird sich vor allem in Zukunft nach erfolgtem Ankauf der 40 neuen Linienbusse noch weiter verbessern. Diese qualitative Verbesserung des Angebots hat natürlich Kosten verursacht und diese gilt es nun – zumindest teilweise – auf die Nutzer umzulegen. Außerdem wurden die Tarife vereinfacht und die Kostenbeteiligung der Fahrgäste ist gerechter, da nun nach gefahrenen Kilometern abgerechnet wird.  Ein Lob ging besonders an Mobilitätslandesrat Thomas Widmann, der unbeirrt diesen Weg des qualitativen und quantitativen Ausbaus des öffentlichen Nahverkehrs gegangen ist. Auch wenn eine Neueinführung immer gewisse Unsicherheiten hervorruft, wenn diese eine gewisse Zeit der Eingewöhnung braucht und wenn es einige Schwierigkeiten gibt – man hat diese Neuerung mit Bravour gemeistert.

Einheitlich, bequem & überall anwendbar

Der persönliche Südtirol Pass ist auf allen Verkehrsmitteln des Verkehrsverbundes Südtirol anwendbar und dient der bequemeren  Bezahlung der Fahrtkosten. Der Fahrgast braucht sich somit nicht mehr im Vorfeld um die Fahrkarte zu kümmern. Der einheitliche Fahrpass ist einfach zu handhaben und bequem, da die Bezahlung automatisch per Banküberweisung oder durch Aufladen der Karte erfolgt. Gleichzeitig mit der Einführung des Südtirol Passes trat auch das neue Tarifsystem in Kraft. Eine Kostenanhebung war längst überfällig, da in Südtirol einerseits seit 17 Jahren die Fahrpreise nicht erhöht wurden und andererseits die Preise für Benzin und Diesel in den letzten Jahren stark gestiegen sind. 

Informationen

Kuno Pizzinini - Präsident des Konsortium Libuss

Mobil +39 335 6512775

E-Mail info [at] libuss [dot] it

Im Bild: Kuno Pizzinini (Präsident des Konsortium Libuss)