post [at] cover-training.com

Heurige Kartoffelernte sehr zufriedenstellend

Die Kartoffel- und Gemüseernte in Südtirol neigt sich dem Ende zu. Die Südtiroler Kartoffelanbauer sind heuer besonders zufrieden. So konnten ca. 5 Mio. kg Kartoffeln geerntet werden. „Heuer haben wir mit der Kartoffelernte etwas früher begonnen und wir hatten für die Ernte gutes, trockenes Wetter. Das ist wichtig, damit wir die Kartoffeln optimal einlagern können. Die Erntemenge ist sehr gut. Dank der über das ganze Jahr gesehen guten Witterung für den Kartoffelanbau konnten wir heuer eine sehr hohe Qualität erzielen. Der Konsument kann sich auf beste Speisekartoffeln freuen, die zudem lange haltbar bleiben“, so Hanspeter Felder, Direktor der Pustertaler Saatbaugenossenschaft. Hauptanbaugebiete der Kartoffel mit Südtiroler Qualitätszeichen sind das Pustertal und Eisacktal. Im Durchschnitt werden auf den Südtiroler Äckern pro Hektar ca. 35 t Kartoffeln geerntet. Angebaut werden in Südtirol je nach Bodenbeschaffenheit etwa 20 verschiedene Sorten. Das milde Klima, die fruchtbaren Böden, warme Tage und kühle Nächte schaffen hier die idealen Bedingungen für beste Qualität.

Gutes Jahr für Rote Rüben
Die gute Witterung hat die Ernte der Roten Rübe sehr gut ausfallen lassen. Die Rote Rübe – umgangssprachlich auch als Rohne bekannt – ist heuer von bester Qualität. Sie wird auf ca. 50 ha vor allem im Pustertal angebaut. Heuer wurden insgesamt ca. 3.500 t Rote Rüben geerntet. Die Rote Rübe darf das Südtiroler Qualitätszeichen tragen. Sie ist erntefrisch von August bis Oktober oder ganzjährig gekocht im Folienbeutel à 500 gr im Handel erhältlich. Die Rote Rübe kann als Salat zubereitet werden und zeichnet sich durch ihren leicht süßlichen Geschmack aus. Sie enthält wertvolle Stoffe und wirkt aufbauend und blutreinigend. Rote Rüben sollten trocken bei Frischlufttemperatur von 4-8° gelagert werden.

Die Kartoffel: vielfältig & gesund
Die Südtiroler Kartoffel weist einen besonders hohen Vitamin C-Gehalt auf. Bei der Zubereitung sollte man vor allem den Vitamin- und Mineralstoffverlust möglichst gering halten. Das kann zum Beispiel durch Garen in wenig Wasser oder durch Backen in Alufolie im Ofen erfolgen. Die Schale der Kartoffel gilt als besonders wertvoll, da sie dem Körper zahlreiche Ballaststoffe liefert. Kartoffeln lagert man am besten im Dunkeln in Holzkisten bei kühlen Temperaturen zwischen 6 – 8°. So gelagert bleiben die Kartoffeln den ganzen Winter über haltbar. Die verschiedenen Sorten der Südtiroler Kartoffel können nach Kochtyp unterschieden werden. Eine etwas mehlige, weißfleischige Speisekartoffel eignet sich bestens für Püree, Nocken, Pommes frites oder andere Kartoffelgerichte. Die vorwiegend festkochende Kartoffel ist ideal für die Zubereitung von Brat- und Röstkartoffeln, Gemüsesuppen oder als Mehrzweckkartoffel und die festkochende Kartoffel ist ideal für Salz- und Pellkartoffeln und für Salate geeignet. Kartoffeln mit dem Südtiroler Qualitätszeichen gibt es in den verschiedensten Packungen: in Papiertaschen à 2,5 kg und im Raschelsack von 5 bis 25 kg. Sie sind bei der Pustertaler Saatbaugenossenschaft in Bruneck und in ausgewählten Supermärkten erhältlich.

Garantierte beste Qualität
Das Anbaugebiet der Südtiroler Qualitätskartoffel muss auf einer Höhe von mindestens 600 Metern liegen. Um das Qualitätszeichen Südtirol tragen zu dürfen, müssen die im Pflichtenheft vorgeschriebenen Qualitäts- und Kontrollbestimmungen strengsten eingehalten werden. Neben der Kartoffel und der Roten Rübe dürfen auch Blumenkohl, Radicchio, Eisbergsalat, Kohl und Sauerkraut das Südtiroler Qualitätszeichen tragen. Sie alle werden im Freiland angebaut.

Im Bild:
Die Kartoffelernte im Pustertal