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Der mobilen Kommunikation gehört die Zukunft

Unternehmen tun gut daran mobile Kommunikationsmittel als neue Chance zu nutzen! Das war der Grundtenor der Referenten beim Unternehmerfrühstück, das auf Initiative des Zentrums für Wissens- und Technologietransfer im TIS innovation park in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Unternehmerverband und der Stiftung Sparkasse im Rahmen des INWITO-Programms stattfand. Dabei beleuchtete Claudio Sacchi, Professor an der Fakultät für Ingenieurswesen der Universität Trient, die mobile Kommunikation unter dem wissenschaftlichen Aspekt und gab einen Überblick über Forschungstrends. Sacchi forscht im Bereich Mobilfunk- und Breitband-Satelliten-Übertragung. Er zeigte auf, dass in Zukunft die Städte zwar rundum verkabelt seien, doch gehe der Trend immer mehr in Richtung drahtlose Kommunikation. In der Kommunikation ist totale Mobilität angesagt: Der Kunde möchte weder an Ort noch an Zeit gebunden sein. Die Menschen wollen Multimedialität, Globalität und transparente Leistungen, die überall funktionieren. Die große Herausforderung ist dabei, das Kommunikationsnetz an diese Bedürfnisse des Benutzers anzupassen. Dies lässt sich durch verstärkte F&E-Aktivitäten bewerkstelligen. Wichtig ist dabei jedoch auch Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis – sprich zwischen Universitäten und Unternehmen. Und hier gibt es vor allem in Italien noch viel zu tun.

Die Berater für Marketingkommunikation Andreas Winkler und Bruno Mandolesi von der Freigeist GmbH zeigten darüber hinaus neue Möglichkeiten, die sich in der mobilen Kommunikation den Unternehmen bieten. Vor allem das Handy kann ein ideales kostengünstiges Werbeinstrument sein. Es gewährleistet eine hohe Reichweite, einen direkten persönlichen Kontakt, hohe Kontaktqualität, große Verbreitungsmöglichkeit, den Zugriff auf das Web und birgt so viel Potential für Marketingmaßnahmen. Im Gegensatz zur klassischen Werbung bietet das Handy viele Möglichkeiten ein Produkt zu vermarkten oder Kunden an sich zu binden: mobiles Entertainment, Informations- und Auskunftsdienste und vieles andere mehr. „Besonders die Kombination Handy & Internet birgt viele Möglichkeiten, die persönlicher nicht sein könnten. So haben wir in Südtirol beispielsweise für das Weiße Kreuz ein Erste-Hilfe-Projekt initiiert, bei dem per Bluetooth Informationen über Erste-Hilfe-Maßnahmen vom Internet aufs Handy geladen werden. Bei Gebrauch sind diese sofort abrufbar und können so mittels Anleitung professionell durchgeführt werden“, sagt Bruno Mandolesi von der Kommunikationsagentur Freigeist.

Im Bild die Referenten des Unternehmerfrühstücks
v. l. n. r.: Bruno Mandolesi (Freigeist GmbH), Prof. Claudio Sacchi (Universität Trient) und Andreas Winkler (Freigeist GmbH)